Das "Cliff" - 580 Meter hohe Steilklippe auf Madeira.

Die sehenswerte Südküste mit der 2-höchsten Steilklippe der Welt, Cabo Giráo.

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Dieses Foto aus Wikipedia als Vorschau auf den Bericht.

Um 09:00 Uhr werden wir pünktlich abgeholt und zur Einstimmung auf den heutigen Ausflug geht auf ein Aussichts-Plateau bei Martinho. Von hier aus hat man freie Sicht aufs Meer und bis zu den Bergen, die den "Krater" umgeben.

Die gerade aufgehende Sonne im Südwesten fasziniert ebenso wie die weitläufigen, mit Häusern bebaute, Berghänge von Funchal

Am Horizont die Gipfel der Kraterberge.

Bei der Linienführung der Straße nach Eira do Serrado wird man die Chinesische Mauer erinnert.

Ein öffentlicher Grillplatz am Straßenrand nach Serrado. Kurz darauf hält Florival sein Taxi an, deutet uns auszusteigen, um die wunderschöne Gegend zu betrachten und fotografieren zu können - er würde weiter voraus auf einem Parkplatz auf uns warten. Dies ist so recht nach Dieter's Vorstellung, um eine Serie toller Fotos zu machen.

 

Wir haben Glück, er wartet tatsächlich ca. 1 Kilometer voraus auf uns. Kurz darauf erreichen wir eine Touristenstation mit Souvenirladen, Restaurant und Hotel - Eira do Serrado.

Von hier aus führt ein ausgebauter Weg, mit Geländer und Laternen für die abendliche Nutzung, an der Steilwand entlang auf eine großflächige Aussichtsplattform.

Winzig klein liegen einzelne Häuser und kleine Siedlungen unter uns. Warnschilder bitten die Touristen in mehreren Sprachen keine Gegenstände über das Geländer ins Tal zu werfen. Der Gedanke daran wie steinschlaggefährdet diese Häuser auf den Hängen gebaut sind läßt uns erschauern.

Wir verlassen Eira do Serrado, vorbei an diesen abenteuerlichen Malern am Steilhang, mit Ziel Cabo Giráo.

An den Steilhängen der Berge sieht man die Schäden der Muringabgänge, verursacht durch das Unwetter der vergangenden Woche. Die ausragende Besucherplattform des Cabo Giráo kommt in Sicht - ein echter Touristen-Magnet.

Die gläserne Aussichtsplattform, mit Blick 580 m in die Tiefe zu Füßen, läßt alle Besucher zurückhaltend nähertreten.
Die Aussicht jedoch ist atemberaubend.

Die gesamte Anlage wird von Eukalyptus-Bäumen gesäumt.

Unser Inselführer hat das nächste Ziel in höchsten Tönen gelobt und ein hervorragendes National-Getränk angekündigt, das nur hier in Cámara de Lobos von einem bekannten Wirt in absuluter Qualität gemixt wird.

Florival führt uns in das alte Fischerdorf zur Bar Filhos d' Mar. Hier soll auch der Geburtsort von Christiano Ronaldo (Weltfußballspieler 2013) sein. Es gibt einen freundlichen Empfang und der Wirt beginnt vor unseren Augen, auf der Theke, mit der Zubereitung seines Zaubertrankes (Miraculix läßt grüßen). Wir sind gespannt.

Rohrzucker und Zitronenspalten werden in der Schale zerstoßen, Maracujasaft und frischgepreßter Orangensaft zugegeben. Dazu kommt Honig und Rum, rühren, ziehen lassen. Gläser mit 3-4 Eiswürfel füllen .

Der Mix wird durch ein Sieb in die Gläser gefüllt und serviert. Als Beigabe gibt es Madeira-Bananen in Stücke geschnitten und mit Sirup beträufelt.

Unsere Frage nach dem Preis der Cocktails beantwirtet der Wirt: "Erst probieren, wenn nicht gut, kostet nichts."
Wir haben bezahlt - danke es schmeckte sehr gut.

Als wir die Bar Filhos d' Mar verlassen, sieht die Welt sonniger aus

Ach ja, einen Ort gab es auch noch, mit einem schönen kleinen Fischer-Hafen: Cámara de Lobos.

Die Inselfahrt mit Florival Mendonca ist beendet, die Mein Schiff 1 tutet schon, wir müssen zum Schiff zurück - es war ein toller Vormittag mit viel interessanter Natur und zum Schluß noch einen Schluck aus der "Buddel" - es war ein ganz besonderer Cocktail. In den nächsten Tagen ist das Rezept auf Rosmarie's Webseite "www.bordrezepte-segeln.de" unter dem Namen "Camára de Lobos" nachzulesen.

Florival nochmals vielen Dank - wir kommen ganz sicher wieder nach Madeira und rufen vorher an.
Wer bei einem Madeira-Besuch Florival Mendonca's Taxi in Anspruch nehmen möchten, hier seine Kontakt-Daten:
Tel: 00351-961967570  -  e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

14:00 Uhr - ablegen im Hafen von Funchal.

 

Über den Bergen ziehen dunkle Wolken auf Funchal zu. Mein Schiff 1 legt ab - das Buffet auf dem Pooldeck wird eröffnet, unsere Flucht vor dem aufziehenden schlechten Wetter ist gut getimed.

Die Sektbar ist eröffnet.

Das Theaterenseble zieht seine Poolparty-Show und singen ihre Lieder.
Nach dem Sprichwort: "Wo man singt, da laß Dich ruhig nieder ...", tun wir das bei 1-2 Gläschen Sekt.

Nach dem weniger guten gestrigen Essen im Atlantik freuen wir uns auf einen Wok-Topf im Ankelmannsplatz.
Und als die Damen sich ins Theater verabschieden, schauen sich die Herren in der TUI-Bar um.

La Palma - 2011 verpaßt (siehe Resebericht "Kanaren 2011"), morgen werden wir die Insel kennenlernen.