Kreuzfahrt Gran Canaria - Madeira - Kanarische Inseln

Angebot der Woche

Gran Canaria - Casablanca - Madeira - La Palma - Fuerteventura

18. November 2011

Zum Anlaß eines Jubiläums von Rosmarie und Dieter haben sie sich zu einer Kreuzfahrt
entschlossen. Ohne Anspannung, Vorplanung und Verantwortung im Gebiet des östlichen
Atlantik erholsamen Urlaub auf einem Kreuzfahrt-Schiff zu geniessen - "Mein Schiff 1".

Der geplante Kursverlauf: Las Palmas / Gran Canaria - Casablanca / Marokko - Funchal /
Madeira - Santa Cruz / La Palma - Puerto del Rosario / Fuerteventura
- Las Palmas / Gran Canaria -.

Sieben Tage auf dem Atlantik in drei Ländern - Spanien / Marokko / Portugal.

Anreise am 18. November, Landung auf dem Flughafen von Las Palmas 09:40 Uhr, 
Eintreffen im Hafen von Las Palmas 11:00 Uhr - wir sind bereit!

Schon von weitem sehen wir unser Kreuzfahrtschiff im Großhafen liegen.

Auf dem Platz vor der Empfangshalle parken viele Busse, die die Passagiere der beendeten
Kreuzfahrt zum Flughafen fahren werden und uns "Neulinge", mit 4 weiteren Bussen "abladen".

Die Karte mit der geplanten Route - aber es wird sich entscheidend ändern!

Nach dem "Einchecken", wir erhalten personifizierte, Magnetstreifen-Bordkarten,
wird sehr auf Sicherheit geachtet, wie auf einem Flughafen.
So werden Personen und Gepäck im Sicherheits-Zelt kontrolliert.
Nachdem wir unsere Hände an einen Zerstäuber-Gerät desinfiziert haben dürfen wir die
Gangway betreten, zum Schiff (Deck 5) hinaufsteigen, um dort nochmals mit Röntgengerät und
Körperscanner kontrolliert zu werden.

Jetzt sind wir angekommen und als Passagiere akzeptiert!

Vom Promenadendeck (Deck 6) betrachten wir noch einmal den Kontroll-Parcour.
Unser Gepäck wurde am Buss markiert und mit Kabinennummer versehen.
In unserer Kabine sehen wir das Gepäck wieder.

Der Kreuzfahrthafen von Puerto de la Luz.

Der erste Eindruck!

Der erste kleine Rundgang, er fiel sehr klein aus, beeindruckte uns ungemein.

Für den Rundblick bietet sich das Promenadendeck an, das sich auf Deck 6 befindet.
Ein Stockwerk über dem Empfangsdeck, wo fotografieren, aus Sicherheitsgründen, nicht erlaubt ist

Jetzt wissen wir schon mal wo sich die Rettungsboote befinden -
Blick zum Ausgang für den Landgang.

Unsere unmittelbaren Nachbarn im Hafen - im Blickfeld vom Promenadendeck.

Der Bereich wo in den nächsten Tagen alle Ankunfts- und Ausflugs-Fotos der Passagiere ausgestellt
werden, die von den Schiffsfotografen aufgenommen, gestaltet und verkauft werden. In der
TUI-Bar probieren wir ein Begrüßungs-Bier an Bord - hier werden wir uns sicherlich öfter einfinden.

Landgang in Las Palmas

Am 20. November startet im Jachthafen von Las Palmas die bekannte ARC - eine Atlantik-
Überquerung für Segelboote unterschiedlicher Klassen - ATLANTIC RALLYE FOR CRUISERS.
Wir haben im Jahr 2009 von dieser Atlantik-Tour berichtet und weil wir heute am 18. November
auf Gran Canaria sind, ist es uns ein Bedürfnis im Jachthafen
Fotos vom Original-Schauplatz zu schiessen.

Also machen wir uns auf den Weg:

Das ist zum jeweiligen Landgang die wichtigste Information,
damit wir pünktlich sind und nicht hinterherschwimmen müssen.
Die Kontrollposten checken uns mittels der Bordkarten als Landgänger aus

.

Der Hafen Las Palmas - Puerto de la Luz.

An der Zufahrtsstrasse zum Liegeplatz fallen die Palmen mit den glatten Stämmen auf, die wie
betoniert aussehen. Jemand erzählt uns, dass "Königspalmen" diesen glatten Stamm aufweisen.
Mal sehen, ob wir das nachlesen können.

Ein imposanter Schleppnetz-Trawler.

Viele öffentliche Plätze sind mit Skulpturen dekoriert.

Die Nachbildung eines Gemäldes bildet die Fassade des Yachtclubs

Der Yachthafen von Las Palmas mit den geflaggten Segelbooten,
die am 20. November zur Atlantik-Überquerung in die Karibik, nach Saint Lucia starten.

Der saubere, gepflegte Stadtstrand - mancher Urlaubsort könnte sich daran ein Beispiel nehmen.

Lotsen-Schlepper

Als wir wieder dem Liegeplatz von "Mein Schiff 1" näher kommen, überragen die Top-Aufbauten
die davorliegende Häuserfront.
Am Kontrollpunkt vorbei steigen wir die Gangway hinauf und werden durch unsere
Magnetkarten und Paßbilder wieder elektronisch als Rückkehrer erfaßt.

Begrüßungsfeier

Gekonnt stimmen die Veranstalter und die Schiffsführung die Passagiere auf die Seereise ein.

Begrüssung durch die Direktorin der Reiseleitung und Vorstellung der Mannschaftsführung.

Die Theatergruppe bringt die Gäste mit einem ABBA-Potpourri in Stimmung.

Beim Verlassen des Hafens - Las Palmas im abendlichen Lichterglanz.
Das Schiff setzt vom Anlegekai ab.

Zurückblickend - unser verlassener Liegeplatz.
Das Lotsenboot begleitet das Schiff aus dem Hafen.

Nach der Begrüssungfeier ist auf dem Oberdeck Ruhe eingekehrt. Die Passagiere sind beim
Abendessen und jeder macht sich erstmals mit der Routine vertraut wo man essen gehen kann -
ob im Atlantik, mit Bedienung oder Buffet-Auswahl - Ankelmannsplatz,
dem großen Buffet-Hauptrestaurant und ... es gibt viele Möglichkeiten.
Also auf zur Erkundung.

Um 21:00 Uhr hat das Schiff abgelegt und fährt Kurs Nordost mit Ziel Casablanca.

Ein Tag auf See

Wir sind ungeduldig zu erleben wie sich der Atlantik von der Reling des Oberdecks (Deck 12)
aus zeigt. Nach der Information auf unserem Kabinenfernseher macht das Schiff 14 Knoten
Fahrt, bei Windstärke 6 Bft und 4 Meter hohen Wellen.
Also sind wir morgens um 07:30 Uhr (Sonnenaufgang) mit die ersten auf Deck 12.
In der Vorstellung von Seglern, wie wir, wäre es auf einem Segelboot eine "bewegte" Fahrt.

Nicht so auf diesem Kreuzfahrtschiff. Wenn man davon ausgeht, dass die Wasserlinie etwa bei
Deck 3 liegt, schauen wir also aus dem 9. - 10. "Stockwerk" auf das Meer.
Von der 4m-Wellenhöhe ist da wenig zu merken.

Die morgendliche Stimmung geniessen, mit einem Kaffee vom Cliff24, dem 24-Sunden-Buffet.
Im Hintergrund sind bereits die ersten Jogger auf der Piste.

Bild links zeigt den verlängerten Außenstand der Kommandobrücke, zur Beobachtung und
Kontrolle der Anlegemanöver.
Daneben ist unsere Kabine, Lage innen auf Deck 10 - auf den selben Deck befindet sich die
Kommandobrücke, Größe 16 qm, sauber und gemütlich eingerichtet mit 2x täglich Zimmerservice.
Zur Einrichtung gehören ein Einbau-Safe, Kaffeemaschine, Fernseher mit Fahrtrichtungs-
und Oberdeck-Kamera (Deck 12), Fahrt- und Positionsdaten und alle Fernsehprogramme,
jede Menge Schränke und natürlich WC mit Dusche.

Die Kabine 10039 auf Deck 10 (Perle) ist unser Privatgemach für die Dauer der Reise.
Anschließend gehen wir zum Frühstücken ins Buffet-Restaurant "Ankelmannsplatz" auf Deck 11.

09.45 Uhr - alle Passagiere werden zum letzten Mal aufgerufen sich bis 10.00 Uhr zur
Rettungsübung an den vorgeschriebenen Orten einzufinden.
Die Passagiere sind in Gruppen eingeteilt, unsere Kabine gehört zur
Gruppe A und der Treffpunkt ist der "Konferenzsaal" auf Deck 6.
Auf diesem Deck befinden sich sämtliche Rettungsboote und die Rettungsinseln.
Am Konferenzsaal wird jeder nach Liste und Magnet-Bordkarte auf Anwesendheit kontrolliert -
das Mitbringen der Schwimmwesten ist nicht nötig.
Zirka 220 Leute werden verbal informiert, in 2 Gruppen geteilt und
geordnet unter die Rettungsboote 9 und 10 geleitet.

Es hat sich eine beträchtliche Wellenhöhe von ca. 4 m, bei einer Windstärke von 6-7 Bft entwickelt.
Während wir den Anweisungen der Schiffscrew lauschen, sehen wir etwa 1 bis 2 Seemeilen entfernt
eine Segelyacht mit den Wellen kämpfen.
Das Boot fährt auf Südkurs und wegen des starken Windes aus NW,
nur mit dem Vorsegel - ohne Großsegel.

- Jetzt im Dezember, als wir wieder zuhause sind, bekomme ich den Reisebericht eines
Segelfreundes und er beschreibt ihren Kampf am 19. November gegen den Wind, mit Südkurs
auf Lanzarote, als sie das Großsegel reffen mußten.
Es könnte das Boot gewesen sein, welches wir beobachtet hatten.
- So ein Zufall - beinahe hätten wir uns am Flughafen in Las Palmas noch getroffen.

Am frühen Nachmittag gibt der Kapitän per Lautsprecher bekannt, dass der Hafen Casablanca
nicht angefahren werden kann. Der starke Wind aus NW mit 6 Beaufort hat die Wellenhöhe auf
über 4 m gesteigert und es ist zuerwarten, dass in den frühen Morgenstunden, der Zeitpunkt
unserer Ankunft in Casablanca, eine Höhe von über 5 m erreicht wird. Da die Hafeneinfahrt
von Casablanca nach Norden ausgerichtet ist, könnte die Anfahrt des Hafens,

nach Auskunft der Hafen-Lotsen, zu risikoreich sein.Der Kapitän hat deshalb beschlossen Agadir,
dessen Hafen-Einfahrt nach Süden ausgerichtet ist, anzulaufen.

Damit sind natürlich auch alle Ausflüge, Ausnahme nach Marrakesch, hinfällig. Rosmarie und
Dieter hatten geplant an einer Radtour teilzunehmen,
die durch die Altstadt bis zur Moschee Hassan II. geführt hätte.

Logbuch

Die Verhandlungen mit der Hafenverwaltung ergeben, dass für "Mein Schiff 1" der Liegeplatz
ab 07:00 Uhr bereit steht. Die Geschwindigkeit wird im Verlauf der letzten Seemeilen
auf 4 Knoten gedrosselt, um die Ankunftszeit einzuhalten.

Sonnenaufgang ist mit 07:20 Uhr angegeben,
also wird das Anlegemanöver und Fotoshooting im Dunkeln stattfinden.

Es folgt: Ankunft in Agadir

TUI Cruises - Karibik